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Hackschnitzelheizung

Hackschnitzelheizung

Die Hackschnitzelheizung erfreut sich mit dem regenerativen (C02-neutralen) Brennstoff mittlerweile großer Beliebtheit. Die Anlagen sind weniger störanfällig geworden. Dennoch ist es unabdingbar, dass sich der Betreiber intensiv mit dieser Technik auseinander setzt. Die Brennstoffkosten liegen bei ca. 19€/MWh. Die Investitionskosten liegen bei ca. 200€/KW. Kesselhersteller sind z.B. Mawera und TIBA Müller (größere Anlagen) oder KWB für kleinere Anlagen. Hackschnitzelkessel sollten durchlaufen. Sie lassen sich im Bereich von 30% bis 100% regeln. Bei kalt gefahrenen Anlagen (Gemüse) sollte man lieber einen kleineren Kessel (30% der Maximalleistung) und dafür einen großen Puffer (120l/kW) nehmen. Bei warm gefahrenen Betrieben (Zierpflanzen) empfiehlt isch ein größerer Kessel (60% der Maximalleistung) mit einem kleineren Puffer (80l/KW). Im Einzelfall muss natürlich die Leistungskurve der Anlage betrachtet werden.

Eigenschaften von Hackschnitzeln
  • bestehen zu 100 % aus Holz
  • verbrennen CO2-neutral
  • Brennwert rund 4,0 kWh je kg (je nach Holzart, bei ca. 20% Wassergehalt)
  • mittels Förderschnecken zur automatischen Beschickung geeignet
  • werden besonders für die OSB-Produktion eingesetzt
  • große Nachfrage von Holzwerkstoffherstellern,
    Papier- und Energieindustrie (Holzheizkraftwerke)
  • Böschungswinkel = 45°

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